Tag 1
Anreise aus Deutschland. Sie kommen entweder mit dem Flugzeug nach St. Petersburg oder nach Moskau, von wo sie mit dem Nachtzug weiter nach Petrosawodsk fahren. Oder sie reisen entsprechend früher direkt mit der Bahn nach Petrosawodsk.
Tag 2
Sie kommen am Vormittag mit dem Zug von Sankt-Petersburg oder Moskau in Petrosawodsk, Süd-Karelien, an. Sie treffen uns, ihre Reiseleiter, Mascha und Ruslan, am Bahnhof. Nach dem Kennenlernen und dem Frühstück fahren wir zu dem ältesten Naturschutzgebiet des Landes, „Kiwatsch“. Hier bestaunen wir den zweitgrößten Flachlandwasserfall Kiwatsch (11 Meter) und besuchen ein Naturkundemuseum, wo wir viel über die Tier- und Pflanzenwelt der Region erfahren werden. Natürlich wird sich auch die weltbekannte karelische Birke nicht vor uns verstecken!
Weiter geht es zum alten karelischen Dorf, Tiwdija. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in der Nähe des Dorfes eine Marmorlagerstätte entdeckt. Der Marmor wurde für die Verkleidung von vielen Palästen und Bauwerken in Sankt Petersburg benutzt, darunter Isaak-Kathedrale, Winterpalast, Kasaner Kathedrale, etc. Eine Fähre bringt uns über den See Gizhozero zum Weißen Berg, wo wir genau 93 Stufen schaffen müssen, um das schöne Landschaftspanorama genießen zu können.
Die Nacht verbringen wir in einem gemütlichen Gästehaus am Ufer des Onega Sees in der Stadt Medwezhjegorsk.
Tag 3
Wir fahren in den Norden Kareliens. Auf dem Weg halten wir am Fluss Wyg und besichtigen die Petroglyphen, „Das steinerne Buch des Nordens“ oder „Steinzeitbibel“ – so nennen Experten die Gravuren, die vor sechstausend Jahren in Stein geritzt wurden. Die Jagd auf ein Rentier, ein Skifahrer, ein tanzender Schamane, ein Fischerboot, Krieg mit den Eindringlingen, eine Rentierherde – lange vor dem Aufkommen des Schreibens fanden unsere Vorfahren die Möglichkeit, ihr Leben und Gefühle zu beschreiben, und zwar mit der Hilfe von Felszeichnungen.
Man kann diesen Ort als ein riesiges Freilichtmuseum bezeichnen, da das weitläufige Felsplateau über 200 Quadratmeter bedeckt. Hier lassen wir uns genug Zeit und tauchen in die Geheimnisse des Lebens der Steinzeitmenschen. Mittags besuchen wir das Heimatmuseum in Belomorsk und hören vom Leben der Pomoren – den Menschen, die im XII Jahrhundert die Küste des Weißen Meeres besiedelten.
Die Nacht verbringen wir in einem Hotel in Belomorsk.
Tag 4
Weiter führt die Fahrt nach Kalewala. Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft – ein Hotel – für die kommenden drei Nächte und ruhen uns von der Fahrt aus.
Tag 5
Heute verbringen wir sozusagen einen Ethnotag.
Wir bestaunen den weltgrößten Traumfänger, der von einer Schamanin hergestellt wurde. Der Traumfänger wurde sogar ins Guinness Buch der Rekorde eingetragen. Danach machen wir eine Führung durch die Heimat des finnisch-karelischen Epos „Kalewala“. Wir lernen vieles zur Geschichte und den alten karelischen Bräuchen und Traditionen. In Kalewala befindet sich das ethnografische „Museum der Runensänger“. Hier hatte um 1835 der finnische Schriftsteller, Philologe und Arzt Elias Lönnrot auf seinen Reisen durch Karelien die bis dahin nur mündlich überlieferte finnische Volksdichtung aufgeschrieben, auf deren Grundlage er das Nationalepos Kalewala (1835; endgültige Fassung 1849) und die Liedersammlung Kanteletar (1840) verfasste. Damit legte er den Grundstein für die Entwicklung einer finnischen Identität. Wir schauen uns den Platz mit einer alten Kiefer an, unter der Ellias Lönnrot die meisten seiner Liederaufzeichnungen (Runen) schrieb. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, mit reizenden Weltmeisterinnen das dreihundertjährige karelische Spiel „Kyykja“ zu spielen.
Den Tag beenden wir in einer beeindruckenden Schamanen-Jurte, wo uns traditionelle karelische Gerichte serviert werden. Übernachtung wie Vortag im Hotel.
Tag 6
Heute machen wir eine Wanderung im Wald und nach dem Picknick paddeln wir (optional!) (1,5 Stunde) und erleben die vorbeiziehende Landschaft vom Boot aus. Übernachtung wie Vortag im Hotel.
Tag 7
Wir verabschieden uns von Kalewala und fahren zu der Farm Kormilo, die sich direkt an einem See befindet. Eine sehr interessante Familie wohnt hier das ganze Jahr, Olga und Viktor und deren zwei Söhne. Olga, unsere sehr nette Gastgeberin für die weiteren drei Nächte, wird uns mit ihren kulinarischen Kochkünsten so richtig verwöhnen! Wir lernen auch die anderen herzerfrischenden Bewohner der Farm kennen: Tinker-Pferde, Samojedj Schlittenhunde, mehrere Schafe und Fasane. Hier gibt es auch ein sehr wunderbares Museum: „Das Museum der Samoware”, mit über 250 Samowaren und Federwaagen, die im In- und Ausland gesammelt wurden. Viele der Samoware haben eine sehr interessante Geschichte.
Im Nachbardorf Woknawolok begeben wir uns wieder auf die Spuren von Elias Lönnrot und den Runensängern. Nach einer Führung durch das sehr malerische Dörfchen werden wir von vom hiesigen Gesang- und Tanzensemble „Kataja“ herzlich begrüßt. Es besteht die Möglichkeit, am Abend die Banja (russische Sauna) zu benutzen.
Tag 8
Heute geht es nach Kostomukscha, die jüngste Stadt Kareliens, die beim Bau eines Eisenerz-Bergbaubetriebes 1977 entstand.
Wir machen eine Führung durch das Besucherzentrum des Kostomukschskij Naturschutzgebiets und erfahren viel Information über Flora und Fauna der Region.
Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine sehr gemütliche Wanderung auf einem alten Händlerweg. Das ist eine über 200 Jahre alte Handelsstraße, die früher die Dörfer und Farmen am Nordteil des Sees Kamennoe mit den finnischen Siedlungen verband. Dank diesem Weg hatte man früher die Möglichkeit, sich gegenseitig zu besuchen und mit Waren zu handeln. Zu diesem alten Händlerweg soll stichwortartig einiges schon verraten werden:
Der Pfad: In der Regel verliefen die Pfade durch oder entlang trockener Orte.
Mit einem Korb am Rücken (korob auf Russisch, daraus korobejnik, der Händler) legten die Händler oft viele hundert Kilometer in eine Richtung zurück. Was haben sie damals um sich herum gesehen? War es damals eine leichte Arbeit, Händler zu sein?
Der Fluss: Auf ihren Handelswegen stoßen die korobejniki auf sehr viele Flüsse, die einerseits ein Hindernis beim Vorankommen, andererseits eine Art Erholungsort waren – am Ufer eines Flusses konnte man ein Feuer machen, Fischen, etc.
Der Sumpf: Wenn ein Weg durch einen Sumpf ging, machte man spezielle Stege und Gerüste aus Holz. Die sollten so breit sein, dass nicht nur ein Mensch, sondern auch ein Bauernwagen darauf gehen/fahren konnte.
Die Zeugen der damaligen Ereignisse: Auf der Wanderung werden wir auf verschiedene Spuren der damaligen Händler stoßen: Einschnitte an Bäumen, alte kaputte Teile von Fahrwerken, Brandspuren …
Der See Kamennoe: Der Händlerweg führt entlang des Sees Kamennoe. An seinen Ufern ließen die Händler ihre Boote ins Wasser und fischten. An einigen Stellen führt der Weg an steinige Kaps – an solchen Kaps konnte man sich im Wasser erfrischen, ohne von nervenden Stechmücken gestört zu werden.
Kampja: Das sind kleine Holzhütten, die man im Wald baute, weit von Gehöften entfernt. In solchen Hütten konnte man nicht nur schlaffen, sondern auch schlechtes Wetter abwarten.
Der Wald: Der Weg führt durch einen Fichten- und Kieferwald. Unter dicken Baumkronen konnte man einen guten Regenschutz finden.
Die Gletscherspuren: Gletscherspuren aus der Eiszeit gibt es entlang des ganzen Weges. Darunter sind viele sogenannte Teufelsfelder. Ein Teufelsfeld ist so ein Rollsteinfeld, das sich nach dem Abschmelzen vom Gletscher formte. Der Händlerweg umgeht solche schwer passierbaren Stellen.
Die Nacht verbringen wir wie am Vortag, auf der Farm, wo wieder die Möglichkeit besteht, die Banja zu nutzen.
Tag 9
Den heutigen Tag verbringen wir auf der Farm und deren Umgebung.
Nach dem Frühstück besichtigen wir einen sehr alten karelischen Friedhof, wo wir einiges über die Rituale des Abschieds bei den Karelen erfahren. Den heutigen Tag verbringen wir auf der Farm und deren Umgebung. Nach dem Frühstück besichtigen wir einen sehr alten karelischen Friedhof, wo wir einiges über die Rituale des Abschieds bei den Karelen erfahren. Selbstverständlich, steht am Abend die Banja wieder zur Verfügung.
Tag 10
Wir verabschieden uns von der Familie und dem Norden Kareliens. Es geht weiter zum Dorf Gimoly, das nah am Wottowaara Berg liegt.
Die Nacht verbringen wir in einem touristischen Camp.
Tag 11
Der mystische Berg Wottowaara – ob der uns heute seine Geheimnisse enthüllt? Wir werden es sehen!
Auf dem Plateau, einer Fläche von etwa 6 qkm liegen riesengroße Rollsteine und etwa 1600 Seidy. Ein Seid ist ein uralter, heiliger Stein der nordeuropäischen Völker. Meist waren es Samen oder Lopari, die seit dem ersten Jahrhundert in Karelien wohnten. Die Samen vergötterten Naturobjekte und schrieben ihnen übernatürliche Eigenschaften zu. Ein besonderer Kult war die Verehrung der heiligen Steine. Man sagt, dass Wottowaara ein sakraler Mittelpunkt für die Samen war. Mehrere Seidy, bizarre Bäume (ganzjährig laubfrei), steinerne Labyrinthe, Stille, keine Vögel, keine Lebewesen und eine nahezu mystische Atmosphäre – der Berg bewahrt viele Geheimnisse und Mythen. Einige riesengroße Steine, die bestimmt mehrere Tonnen wiegen, stehen auf winzig kleinen Steinfüßchen. Wer, wann und wozu hat das aufgestellt? Auf diese und viele andere Rätsel der Region haben die Wissenschaftler bis heute noch keine eindeutigen Antworten. Dazu gehört auch das Rätsel der sogenannten Treppe in den Himmel an der nördlichen Seite des Berges. Das sind dreizehn in einen Felsen gehackte Stufen, die zu einem sehr steilen Riss führen.
Die Nacht wie am Vortag, im Camp.
Tag 12
Heute geht es nach Petrosawodsk, die Hauptstadt Kareliens.
Unterwegs halten wir erstens am Paleovulkan Girwas (russ.: палеовулкан) an. Im Präkambrium gehörte das Territorium des heutigen Kareliens zu einer Zone mit aktivem Vulkanismus und starker Gebirgsbildung. Einige Gesteine, die heute an der Erdoberfläche vorkommen, sind 2,5 bis 3 Milliarden Jahren alt.
Der letzte Ausbruch von Girwas erschütterte die Gegend vor etwa zwei Milliarden Jahren, die fließende Lava bedeckte 80 qkm. Nun kann man auf diesen erstarrten Lavafeldern spazieren gehen.
Weiter geht es nach Martsialnye Wody. Genau hier entstand zurzeit von Peter dem Großen der erste Kurort Russlands. Der Ort ist für sein schwefel- und eisenreiches Wasser in ganz Russland sehr bekannt. Peter der Große wurde hier viermal behandelt. Es gibt auch ein kleines Museum und eine Kirche, die 1721 nach dem Bauplan des Zaren erbaut wurde.
Ein weiteres Tagesziel ist der Fels Sampo. Nachdem wir ja schon Bekanntschaft mit dem Epos „Kalewala“ gemacht haben, werden wir uns wieder daran erinnern, dass Sampo eine Zaubermühle war, die seinem Besitzer Wohlstand und Glück verschaffte. Sie wurde gestohlen und beim Kampf darum zerbrach die Mühle in tausende kleine Stücke, die vom Meer verschluckt wurden. Aber Väinämöinen, eine der drei Hauptfiguren der Kalewala, gelingt es, einige Scherben auf dem Land zu finden. Der Legende nach, vergrub er diese genau hier am Felsen, der seitdem den Namen „Sampo“ trägt. Man sagt, der Ort hat eine besondere Energie. Von oben kann man einen weitschweifenden Blick über den See Kontschezero mit seinen Inseln sowie die Urwälder Kareliens genießen.
Am Abend kommen wir nach Petrosawodsk, wo wir zwei weitere Nächte in einem Hotel verbringen.
Tag 13
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Schiff über den Onega See zur „Versilberten Halskette des Nordens“ – die weltbekannte Insel Kizhi, die seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Im 16. Jahrhundert war diese kleine Insel mitten im Onega See ein Verwaltungszentrum des Kreisgebiets Zaonezhje. Heute ist es ein historisch-architektonisches und ethnisches Freilichtmuseum, ein Zentrum der alten karelischen Architektur und des traditionellen Handwerks. Während der Führung bestaunen wir einzigartige Hauptdenkmäler, die Verklärungskirche (Baujahr 1714) mit ihren 22 Kuppeln und die Kirche „Maria Schutz und Fürbitte“ (Baujahr 1764). Alle sakralen Holzgebäude wurde komplett ohne Metallnägel gebaut. Das Holz wurde ausschließlich mit der Axt bearbeitet. Wir besichtigen Häuser reicher Bauernfamilien und die alte Mühle.
Am späten Nachmittag kommen wir nach Petrosawodsk zurück. Wir haben ein bisschen Zeit bis zum Abendessen, die man für sich nutzen kann, um zum Beispiel durch die Stadt zu bummeln oder das bekannte Schungit Zentrum zu besuchen.
Der bemerkenswerte Schungit Stein, der praktisch nur aus Kohlenstoff besteht – bis zu 98% – kommt an ganz wenigen Orten auf der Welt vor. Einer davon ist Karelien.
Schon Peter der Große wusste über die reinigende Wirkung des Schungits aufs Wasser: Seine Soldaten sollten stehts ein kleines Schungit Steinchen bei sich haben und es ins Wasser legen, bevor sie dieses als Trinkwasser verwendeten. Heute nutzt man dieses natürliche Mineral, das vor über 2 Milliarden Jahren entstand, zur Mineralisierung und Reinigung vom Trinkwasser als auch als Schutz vor schädlichen Strahlungen. Dem Schungit wird schützende Wirkung zugesprochen. Verwendet man ihn für die Meditation, hilft er negative Gedanken loszuwerden und unterstützt die spirituelle Entwicklung des Menschen.
Übernachtung wie am Vortag im Hotel.
Tag 14
Nun geht es Richtung Ladoga See, dem größten See Europas.
Unser erstes Tagesziel ist der Wasserfall Jukankoski, der als der höchste Wasserfall im Süden Kareliens gilt (19 Meter). Wir erwandern die Gegend um Jukankoski. Die Natur hier ist relativ menschenleer, da dieser Wasserfall noch nicht so bekannt ist. Umso besser! Klare Luft, riesengroße mit Moos bewachsene Felsen, Pilze und Beere im Wald. Einfach mal die Seele baumeln lassen … das tut gut!
Unser nächster Halt ist das Felsplateau Paaso, das den Karelen den Schutz gegen die Schweden bot, die es immer wieder versucht haben, das Gebiet um Ladoga See zu erobern.
Die Überfälle von den Schweden, eine der mächtigsten Völker im frühen Mittelalter, waren damals keine Seltenheit. Darum bauten die Karelen ihre Häuser und manchmal sogar ganze Siedlungen auf steile Anhöhen, die sehr schwer zugänglich waren. Das war ganz praktisch, weil man die Feinde schon aus der weiten Ferne sichten konnte. So ein Siedlungskomplex, Paaso, stammt aus dem Mittelalter. Im XIII Jahrhundert wurde er jedoch von den Schweden zerstört und von den Bewohnern verlassen.
Am späten Nachmittag kommen wir nach Sortawala, die Stadt, die uns die Unterkunft für die zwei letzte Nächte in Karelien anbietet.
Tag 15
Am Vormittag kommen wir zum weltbekannten Marmorsteinbruch Ruskeala. Bis zum Jahr 1939 wurde hier Marmor gewonnen, der unter anderem für die Verzierung von vielen bekannten Palästen und Gebäuden in Sankt Petersburg benutzt wurde. Heute sind alle Marmorschächte mit Grundwasser gefüllt.
Wir steigen in einen längst verlassenen Marmorschacht ab, wo es selbst am heißen Tag ziemlich kühl ist und machen eine Führung durch die Stollen. Danach begeben wir uns auf eine Wanderung um Ruskeala und Umgebung – ein gemütlicher Pfad wird uns um den ganzen Steinbruch herumführen.
Zurück in Sortawala besichtigen wir die Ausstellung von Kronid Gogolew.
Spektakuläre auf Lindenholz geschnitzte Bilder zeigen uns nördliche Natur und Kalewala Motive. Ohne Worte erzählen sie uns über das Alltagsleben der Menschen in alten russischen Dörfern – man hört den Schnee knirschen, das Lachen, die Gespräche…
Die Meisterwerke von Kronid Gogolew sind weltbekannt – in vielen Ländern der Welt (darunter Deutschland, England, Japan, etc.) besitzen Privatsammler seine Werke in ihren Sammlungen. Die Nacht wie Vortag, im Gasthaus.
Tag 16
Heute endet leider unser Abenteuer – Karelien. Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen. Der Transferbus nach Sankt Peterburg wartet auf Sie vor der Tür.
Wer direkt nach Europa fahren möchte, kann auch nach Finnland gefahren werden – von Sortawala sind es nur 65 km zum Grenzübergang.